Gemeinschaftsaktion Sicher zur Schule - Sicher nach Hause
Gemeinschaftsaktion Sicher zur Schule - Sicher nach Hause

Seminare für Schulbusfahrerinnen und Schulbusfahrer in Kaufbeuren

Die Gemeinschaftsaktion startete die bayernweite Reihe der Schulbusfahrerseminare 2018 im Regierungsbezirk Schwaben. An drei aufeinanderfolgenden Samstagen fanden in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der bewährten Federführung von Polizeihauptmeisterin Christine Hoffmann die Schulungen statt.

1. Seminar am 10.02.2018

die Teilnehmer mit Peter Erl-Knorr (Foto: Wolfgang Prestele, GA)

13 Busfahrerinnen und Busfahrer der Firma Kirchweihtal fanden sich in deren Räumen zum Seminar ein.

Als Novum waren bei dieser Schulung ausschließlich Fahrer vertreten, die in Kleinbussen Kinder mit Handicap transportieren.

 

Wolfgang Prestele, der Geschäftsführer der Gemeinschaftsaktion, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und begleitete die Veranstaltung.

 

Als Referent ging Peter Erl-Knorr im psychologischen Teil auf Herausforderungen ein, denen sich die Busfahrer im Beförderungsalltag stellen müssen, und bot Lösungen für kritische Situationen an.

 

Polizeihauptmeisterin Christine Hoffmann gab praktische Hinweise zu rechtlichen Fragestellungen. Sie beantwortete Fragen der Teilnehmer aus dem umfangreichen Anforderungskatalog für die Beförderung von Schülern mit Handicap, zum Beispiel ab welcher Körpergröße Kinder auf den vorderen Sitzen Platz nehmen dürfen - das ist nämlich erst ab 150 cm erlaubt - oder wie die Hilfestellungen beim Ein- und Aussteigen auszusehen haben.

 

von links: Peter Erl-Knorr, Christine Hoffmann, Wolfgang Prestele (Foto: GA)

2. Seminar am 17.02.2018

Auch an der zweiten Schulung nahmen ausschließlich Busfahrerinnen und Busfahrer teil, die im Transport von Kindern mit Handicap tätig sind.

 

In der Polizeiinspektion Kaufbeuren begrüßte als Vertreterin des Hausherrn Polizeihauptmeisterin Christine Hoffmann, die von ihrer Kollegin Polizeihauptmeisterin Andrea Lerpscher unterstützt wurde, die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Firma BBS Brandner sowie Anne Rauch, Leiterin des Seminar Bayern, die als Gast angereist war.

 

Als Vertreter der Gemeinschaftsaktion bei diesem Seminar ging Erster Polizeihauptkommissar Hubert Schröder vom Bayerischen Staatsminsterium des Innern, für Bau und Verkehr zunächst auf die Unfallsituation rund um den Schülertransport in Bussen und entsprechende Lösungsmöglichkeiten ein.

 

Christian Rennie war der Referent für den psychologischen Teil, PHM Christine Hoffmann übernahm wieder den rechtlichen Part.

Fotos: Hubert Schröder, Innenministerium

3. Seminar am 24.02.2018

Gastgeber beim 3. Seminar waren wieder die Verkehrsbetriebe Kirchweihtal, wofür wir herzlich Danke sagen.

 

Wolfgang Prestele, der Geschäftsführer der Gemeinschaftsaktion, hieß die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich willkommen. Auch dieses Mal waren nur Fahrzeugführer vertreten, die Kinder mit Handicap befördern.

 

Christian Rennie erarbeitete mit den Teilnehmern spezifisches Wissen für die Fahrten mit Schulkindern, welche Fehler es zu vermeiden gilt und wie man bei Problemen richtig und angemessen reagiert.

 

Polizeihauptmeisterin Christine Hoffmann besprach wieder die rechtlichen Aspekte und beantwortete Fragen der aufmerksamen und interessierten Busfahrer zur rechtlichen Absicherung, zum Verhalten nach einem Unfall oder wie mit der Warnblinkanlage an Haltestellen zu verfahren ist.

 

Polizeihauptmeister Marcus Praschivka von der Polizeiinspektion Krumbach nahm als Gast an der Schulung teil und machte sich ein Bild vom Ablauf.

 

Die Gemeinschaftsaktion freut sich, dass wir durch diese Seminare die Sonderfahrdienste bei der Bewältigung ihrer besonders verantwortungsvollen Aufgabe unterstützen konnten.

Nach den vier Seminaren im Oktober und November 2017 für den Schülerverkehr mit großen Bussen gewährleisteten professionelle Referenten und engagierte Teilnehmer jetzt den Erfolg der drei Seminare für den Kleinbusbereich.

 

weitere Fotos folgen

 

Fotos: Gemeinschaftsaktion

Die Bewertungen der Teilnehmer zu Seminarinhalten und zur Seminargestaltung reichten von "super", "kurzweilig", "perfekt", "lebendig" bis "informativ". Gelobt wurde explizit auch ein Gewinn durch den Erfahrungsaustausch mit den Kollegen. Der geäußerte Wunsch nach weiteren Schulungen bestätigt Notwendigkeit, Nutzen und einen richtigen Weg bei der Durchführung solcher Seminare durch die Gemeinschaftsaktion.

Aktionsplakat 2017/18

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